Lautstärke über Drehregler ?


#61

Ich kann das Verhalten auch nicht bestätigen. Mir ist aber aufgefallen, dass wenn man den Drehregler schnell bewegt, dass es dann zu einem Brummen/Pochern kommt, wenn der Regler ausgeschaltet wird und dann langsam gedreht wird, ist davon nichtgs zu hören.
Ich habe mir jetzt einen anderen Verstärker mit Drehregler bestellt, sobald er da ist, berichte ich von dem Ergebnis


#62

Also bei mir startet tatsächlich beim komplett ab- und wieder andrehen (Poti Klick) die Karte neu. Also das was drauf ist. War mir so vorher auch nicht bewusst.
Der Verstärker ist aber aktuell erst mal rausgeflogen bei mir.


#63

Ich bin in den elektronischen Dingen nicht so firm, wie ich es gerne wäre.
Wenn ich das richtig nachgelesen habe, kann man die beiden Signale eines Drehgebers auch einfach als zwei Schalter interpretieren. Beide geschaltet = Drehrichtung a bzw. leiser, einer = Drehrichtung b bzw. lauter, je nachdem, welcher Kontakt des Drehgebers vom Winkel her eher schaltet.
Was ich nicht verstehe: muss ich den Drehgeber zwangsläufig an digitale Eingänge am Arduino anschließen, oder einfach an A03 und A04?
Ist vermutlich eine blutige-Anfänger-Frage, aber ich bin mir jetzt einfach mal nicht zu schade dafür :wink:


#64

Meines Erachtens gibt es folgende 3 Möglichkeiten die Lautstärkeregelung mit einem Drehknopf umzusetzen:

  1. Potentiometer an extra Audioverstärker oder in Serie zum Lautsprecher
  2. Potentiometer über einen Analogeingang im Arduino einlesen (z.B. A3) und in der SW entsprechend die Lautstärke einstellen; dies wurde z.B. beim Theobert-1000 umgesetzt
  3. Lautstärke über Inkrementalgeber (z.B. KY-040) im Arduino einlesen

Eigentlich hätte ich Lösung 3 favorisiert. Um das zu realisieren ist aber die Verwendung der Interrupt-Pins empfohlen, welche aber im Originalprojekt bereits für die Ansteuerung des DF-Mini verwendet werden (D2/D3).
Entsprechend plane ich die Umsetzung ähnlich wie Theobert, d.h. einen 10kOhm Potentiometer zwischen GND und +5V anschließen, Potentiometer-Ausgang an A3 einlesen und mit entsprechender Verarbeitung (Limitierung / Hysterese / Gradientenbegrenzung) als neuen Lautstärkewert übernehmen.


#65

Hallo Wolfgang (und alle anderen, die Interesse an der - zumindest auch m.E. - besseren Lösung mit dem Inkrementalgeber haben):
BITTE NICHT SO SCHNELL AUFGEBEN!
a) möglicherweise wurde der TonUINO (zunächst) eher auf Übersichtlichkeit und Design entwickelt, d.h. nicht unbedingt auf ökonomische Verwendung der PINs. Kann es sein, dass der PIN-D3 (=INT1) auch auf einem anderen Pin hätte liegen können? btw: mussten die Taster tatsächlich alle auf den Analog-PINs liegen?
b) lt. http://henrysbench.capnfatz.com/henrys-bench/arduino-sensors-and-input/keyes-ky-040-arduino-rotary-encoder-user-manual/ könnte der Inkrementalgeber ggf. auch ohne Verschwendung von Interrupts umgesetzt werden.
Was meint Ihr?


#66

Die Taster lassen sich sicherlich auch mit den Digital-Eingängen einlesen. Auch bei der seriellen Kommunikation mit dem DFMini sollte es möglich sein auf die serielle Hardware Schnittstelle zu wechseln (das ist aber nur eine Vermutung).

Das Problem an einer Umsetzung ohne Interrupt wird sein, dass man nur innerhalb der Main-Schleife den Taster einlesen kann. Wenn der Inkrementalgeber zu schnell gedreht wird, kann es sein, dass man nicht mehr alle Pulse mitbekommt und demnach die Drehrichtung falsch interpretiert. Das ist der Grund, weshalb der Interrupt empfohlen wird (bei einem Flankenwechsel an einem der beiden Pins wird durch den ausgelösten Interrupt das Hauptprogramm unterbrochen und nur eine ganz kurzer Code “Interrupt-Service-Routine” ausgeführt, der die Tasterzustände einliest). Damit wäre man von der Durchlaufzeit der Main-Schleife unabhängig.

Ich darf an der Box für meine Tochter sowieso keinen Drehregler nachrüsten. Das muss so bleiben, wie das Christkind es gebaut hat :wink:
Ich habe die lose Absicht noch einen weiteren TonUINO aufzubauen und verfolge momentan interessiert die Umsetzung mit dem ESP32. Mit dem sollte die Einbindung eines KY-040 wieder einfacher möglich sein.


#67

Nachdem ich auch nicht so ganz von der Qualität des Drehreglers überzeugt war, habe ich mal (ausversehen) beide Lautsprecherkabel rn R- und L- angeschlossen. Und siehe da: Die Qualität ist auf einmal richtig gut. Auch das Pochern wenn man den Drehregler ganz schnell dreht ist ordentlich zurück gegangen. Jetzt ist es zu 90% so wie ich es haben wollte :slight_smile:


#68

Ich habe heute mal diesen Verstärker mit Drehregler TEA2025B 3W+3W
ausprobiert. Das Board ist etwa so groß wie der RFID reader:

Das Postive an diesem Verstärker ist, dass man die Kabel per Schraubverbinder anbringen kann. Die Soundqualität ist leider nicht sehr gut. Während des drehens hört man ein leichtes Rauschen.
Zudem gibt es die ganze Zeit ein Grundrauschen, auch bei leiser Lautstärke.
Die Lautstärke und Qualität kommt nicht an den PAM8403 ran.
Ich habe sie wieder getauscht.


#69

Bei uns ist der PAM8403 bisher ohne jegliche Probleme im Einsatz. Ich habe zwei Lautsprecher angeschlossen und noch keine Beschwerden gehabt abgesehen von “Lauter!”. Da muss ich die Grundlautstärke noch anpassen und mittelfristig wohl die Lautsprecher tauschen. Aber das ginge hier zu weit :wink: