Vorstellung: tonUINOtouch

Zuerst einmal vielen Dank an Thorsten und die Community für Ideen, die Umsetzungen und die Inspiration.

Die Grundidee hinter diesem Gehäuse ist, alles zu verbergen, was verborgen werden kann, Bedienung mit einem Hauch von Magie, sozusagen.

Das Resultat:

Das Gehäuse ist ein 3D Druck, die einzigen Oeffnungen die für den Ton und die für das Laden des eingebauten Akkus.

In der ersten Variante hatte ich Neigungsschalter mit Kugeln verbaut (nach links = leiser, nach rechts = lauter, nach vorne = Pause, auf die RFID Fläche stellen = aus), aber das hat nicht funktioniert, weil die Kugeln in diesen Schaltern prellen und „long press“ komplett unmöglich zu erreichen ist.

In der nächsten Variante habe ich die Kugelschalter durch (voll gekapselte!) Quecksilberneigungsschalter ersetzt - das hat wenigstens für’s Ein- und Ausschalten das Problem gelöst, aber lauter / leiser hat immer noch nicht zuverlässig funktioniert, insbesondere, weil das Ei beim Neigen leicht ins Schaukeln kommt.

Schlussendlich habe ich die Neigungsschalter (bis auf den Ein/Aus) durch Magnetschalter ersetzt und einen „Zauberstab“ aus Messing mit Neodymmagneten für die Bedienung verwendet - das funktioniert jetzt zufriedenstellend.

Im Inneren des Ellipsoids befindet sich Thorstens Platine, montiert auf einem gedruckten Trenner, unterhalb des Trenners ein BatteryShield V8 mit zwei Akkus. Der RFID Leser ist unter dem Stern oben eingeklebt, die Reedschalter der aktuellen Version vorne (oberhalb des Lautsprechers), links und rechts des Lesefelds. Vorne ist relativ kleiner Lautsprecher verbaut, aber der Klang ist trotzdem gut genug für die Kinderlieder und das Kasperli. An der „Rückwand“ findet sich ein Element, das ursprünglich die Neigungsschalter enthielt, von denen nur noch einer verwendet wird.

Wenn jemand Interesse daran hat: das Gehäuse wurde mit Tinkercad entworfen und steht unter https://www.tinkercad.com/search?q=tonuinotouch zur Verfügung.

Wolf

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Hut ab. Alleine schon die Idee mit den Neigungsschaltern (wenn sie schlussendlich auch nicht zufriedenstellend geklappt haben) finde ich toll. Aber die jetzige Lösung hat auch was!

Ein paar Fragen hätte ich aber noch :blush:

  • Wie lädst du denn den Tonuino?
  • Wie kommst du an die SD-Karte?
  • Wie kommst du ins Adminmenü? Hast du dir dafür eine Karte erstellt?
  • Gibt es auch Bilder vom Inneren, bzw. wie du alles eingebaut hast?
  • Wie lädst du denn den Tonuino?
    Micro-USB Aanschluss an der Seite. Im ersten Bild war das Gerät übrigens eingeschaltet (Stern nach oben), im Bild mit der sichtbaren USB Ladebuchse ist er ausgeschaltet (Stern nach unten).
  • Wie kommst du an die SD-Karte?
    Aufschrauben :wink: Aber die 16GB, die da verbaut sind, langen für viel Musik und viele Hörspiele.
  • Wie kommst du ins Adminmenü? Hast du dir dafür eine Karte erstellt?
    Nein - ich hab’ die Einstellung, die ich ändern wollte (Anfangslautstärke) vor dem Zusammenbau gemacht. Im Prinzip wäre es aber möglich, das mit einem dritten Magneten (den „Zauberstab“ kann man in zwei Teile zerlegen) zu machen.
  • Gibt es auch Bilder vom Inneren, bzw. wie du alles eingebaut hast?

    Der Akku mit Ladeelektronik ist unter dem schwarzen Trenner in der rechten Hälfte. In der linken Hälfte ist die „Schaltscheibe“, die ursprünglich mal die 4 Neigungsschalter (in den richtigen Winkeln) aufgenommen hat. Der einzige noch verbliebene Schalter ist der Ein-/Ausschalter (mit den roten Drähten). Ebenfalls gut sichtbar sind die drei eingeklebten Magnetschalter (Glasröhrchen), die jetzt anstelle der demontierten Neigungsschalter werkeln.
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Wow! Ich denke in der Ausführung wäre das ganze sehr gut für die Arbeit z.B. mit Alzheimer-Patienten geeignet oder Menschen mit Behinderung geeignet. Ich habe da mal so einen Bericht über ein Ei gesehen, dass Musik gemacht hat.

Fotos von Erinnerungen könnte man mit einem speziellen Soundtrack verbinden, Grüße von den liebsten aufzeichnen und ebenfalls mit Fotos verknüpfen.

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Sieht seeehr gut aus.

Darf man noch wissen wie du die Teile gedruckt hast? Die Oberflaechen sehen sehr sauber aus, hast du hier FDM oder SLA verwendet, bzw. die Flaechen nachbearbeitet?
Vor allem die Loecher fuer den Lautsprecher sehen gebohrt aus.

Respekt fuer die Idee und die gelungene Umsetzung.

Schon wundervoll, was das Projekt für ambitionierte Sachen hervorbringt! Wirklich großartig! Schon das Design ist toll! Kompliment!

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