Vorstellung: Schatzkiste

Hallo,

mich hat vor ein paar Wochen ein Bekannter auf den TonUINO aufmerksam gemacht und ich war sofort begeistert. Von Elektronik habe ich kaum Ahnung. Ich kann ein wenig Löten, habe aber noch nie Platinen gelötet. Beruflich bin ich Softwareentwickler und habe Bio-Mathematik studiert.

Trotzdem habe ich die Anleitung sofort in großen Teilen verstanden und entschieden mich am TonUINO zu versuchen.

Bestellt habe ich dann:

und dann noch ein paar mehr Buchsenleisten, da ich die Mitgelieferten gleich kaputt gemacht habe.

Vor dem Zusammenbau habe ich mir dann noch diese Videos angesehen die mir ein besseres Verständnis geliefert haben was ich da eigentlich tue:

Vor allem nach dem Video von „SmartHome yourself“ hatte ich dann den Eindruck, dass ich verstanden habe was zu tun ist.

Zunächst habe ich die Software auf dem Arduino installiert und die SD-Karte eingerichtet. Bei der SD Karte habe ich die Tonuino-Toolbox Software verwendet. Damit ging das sehr angenehm. Die Installation des Arduino fand ich auch recht unkompliziert.
Parallel dazu hat meine Frau das Gehäuse gebaut und die Kinder haben für die Hörspiele und Musik kleine Pappscheiben bemalt auf die wir dann RFID-Aufkleber geklebt haben. Die Tags habe ich mit der App aus diesem Thread beschrieben. Das ging sehr viel schneller als mit dem TonUINO selbst.

Als dann die Platine kam haben wir in zwei Abenden (wir musst ja eine neue Buchsenleiste bestellen) alles zusammengelötet und ich war sehr erstaunt, dass es dann einfach funktioniert hat. Ich war fest davon überzeugt beim löten irgendwas kaputt gemacht zu haben. Also vielen Dank für dieses sehr robuste System.

Und hier noch das Ergebnis:



Vielen Dank und beste Grüße

Michael

3 Like

Das Thema und die Umsetzung finde ich sehr gelungen.:+1:t2:
Danke fürs Teilen.
Einzig die 2 grünen Klebestreifen wirken auf mich nicht sehr vertrauenserweckend…

Geht der Lautsprecher nach unten? Wie ist das Klangtechnisch? Mir gefällt, dass man ihn nicht so sieht.

Ja, der Lautsprecher geht nach unten und ich finde den Klang gut. Die Kiste hat unten kleine Füße. Damit sitzt er nicht auf und für Hörspiele oder „Hintergrundmusik“ ist es gut. Wenn man Musik oder Konzerte auf hohem Niveau hören will wird man vermutlich eh zu besseren und mehr Lautsprechern greifen.

Die grünen Klebestreifen sind eine Übergangslösung und halten schlecht. Wir hatten keine passenden Schrauben und hatten schlicht vergessen, dass der RFID-Leser noch eine Halterung braucht :smiley: und Samstags abends um 22Uhr hatten wir dann keine Lust noch groß zu denken.

Doppelseitige Klebepads Stärke ca 2-3 mm tun es auch sehr gut. Da kann man auch noch den Abstand variieren indem man mehrere übereinander klebt.

Oder nen Tesa Powerstrip. Geht ohne Probleme wieder ab.

Wir haben mittlerweile eine Lösung für den RFID Reader gebastelt. Eine kleine Tasche mit Klettverschluss.

Ansonsten haben wir verwundet festgestellt, dass von den zwei (eigentlich identischen) Anker Powerbanks die wir haben eine (die neuere) super funktioniert und eine ältere (letzes Jahr im Frühling gekauft) immer nach ein paar Sekunden ausgeht.

Wahrscheinlich verbraucht der Tonuino gerade soviel Strom, dass die Ausschaltschwelle für die eine Powerbank knapp über und die andere knapp darunter liegt (Toleranzen).
Ein zusätzlicher Verbraucher (zum Beispiel ein Kippschalter zum Ein- und Ausschalten mit LED) kann hier Abhilfe verschaffen. So denkt die Powerbank nicht mehr, dass kein Verbraucher angeschlossen ist.

Du meinst einfach ein „sinnloses“ Lämpchen/LED das einfach Strom verbrauchen soll? Hängt man das dann an den 3V Pin und GND vom Arduino?

Gemeint war wohl ein Lämpchen im Ein-Ausschalter. Das zeigt ja auch den Status an. Es funktioniert aber auch ein Sinnloses Lämpchen…

Du kannst es auch an 5V hängen. Auch vor dem Arduino ist okay. Ich würde aber den Vorwiderstand so hoch wie möglich wählen, sodass es noch sicher funktioniert. Es ist dann ja egal, ob die Lampe hell leuchtet.

Beachte: Bei Powerbanks kann das Verhalten in Vollgeladenem Zustand anders sein, als wenn sie fast leer ist. Meine hatte z.b. in vollgeladenem Zustand keine Probleme beim abziehen des Ladekabels. War sie nur noch bei 25% hat das entfernen des Ladekabels zu kurzen Unterbrechungen geführt, wodurch der Arduino neustartete.
Also imme voll und fadt leer testen :wink:

Ja, so war es gemeint :wink: