Tutorial - Bau dir deine eigene Powerbank


#41

Wie kann ich die Led`s vom Lader rausführen?, um zu sehen ob der Ladevorgang beendet ist. Die Elektronik ist ja im TonUino-Gehäuse verbaut.


#42

Von welchem lader sprichst du? Dem TP4056 Modul?


#43

Dem TP4056 Modul. Ja davon spreche(20Zeichen :joy:)


#44

Da musst du wohl die smd LED ablöten und dort dünne Litze anlöten


#45

Oder ein TP5000 Modul nehmen…


#46

:+1: guter Tipp…


#47

Definitiv, den bestelle ich mir auch mal :slight_smile:
Ich les immer alles mit, aber ihr antwortet meist schneller :smiley:


#48

:blush:Habe ich auch bestellt, hat jemand mal das Datenblatt angesehen? Da ist ein Hinweis von einem Kühlkörper, wenn Ausgang Strom mehr als 1A, wird der benötigt? Von Elektronik habe ich absolut keine Ahnung, daher diese Frage.


#49

Mehr wie 1A würde ich dem Teil nicht zumuten, schon gar nicht in einem geschlossenen Gehäuse. Hab meinen auf 500mA eingestellt, (2000mA Akku) so eilig habe ich mit dem laden nicht. Hab auch noch einen etwas teureren bestellt, da war ein kleiner Kühlkörper dabei. Da es sich um einen Linearregler handelt, kann der auch nicht schaden.

Hier gibt es noch mehr Infos: https://lygte-info.dk/review/Review%20Charger%20TP5000%204.2-3.6V%20module%20UK.html


#50

Anscheinend soll der nicht nur Li-Ion, sondern auch LiFe laden.
Das wäre es wert mal auszuprobieren, ich kenne solche Ladebausteine für LiFe noch nicht.


#51

Ja, deswegen habe ich mir den auch geholt, bei mir war der sogar standardmäßig auf LiFePO4 gestellt. Laut dem Testbericht soll er zwar nicht ideal sein, aber was besseres habe ich noch nicht gefunden.

Würdest Du eher Rundzellen (32700) oder die flachen Zellen bevorzugen?


#52

Es gibt keine kleinen flachen LiFePo4 Zellen unter 10Ah.
Es gibt dafür nur Rundzellen.

Anscheinend gibt es nicht einmal Maschinen, die solche Zellen Produzieren können.

Was heißt nicht ideal? Zuviel Verlustleistung beim Laden?


#53

Genau, bei 5V Eingang und leerem LiFePO4 Akku sollte man die Temperatur im Auge behalten oder mit dem Strom runter gehen.

Breaking the 3.6 volt jumper I tried charging a LiFePO4 cell. The charge voltage is fine, but I do not like the automatic restart, it is placed at too high voltage.

Und scheinbar wird zu schnell nachgeladen, dürfte aber in unserem Fall kein Problem sein.


#54

Wow…
In DE gibts die überhaupt nicht,
und ich habe 4 verschiedene Großproduzenten angeschrieben, die mir versichert haben, das Potential in solchen Zellen erkannt zu haben - aber es keine Maschine gibt, die zu sowas in der Lage wäre.
Das ist knapp 1 Jahr her.
Ehm, ich werde nochmal nachfragen - für mich waren Flachzellen eine absolute Marktlücke.
Empfehlungen spreche ich keine aus, dafür hab ich noch zu wenig Erfahrung in Eisen…


#55

Passt! Hab hier ziemlich alte A123 LiFePO4 Rundzellen mit 2.500mAh, mal sehen was die noch an Kapazität haben. Die 10Ah Klopper sind leider für die meisten Projekte zu groß. Aber vielleicht bau ich Mal eine 40Ah Powerbank in einen Werkzeugkoffer ein :wink:

Bei <1€ pro 1Ah kann man echt nicht meckern: https://de.aliexpress.com/item/2-st-cke-lifepo4-10ah-3-2-v-batterie-10000-mah-30A-power-cell-batterien-f/32848999445.html


#56

Kommt auf jeden Fall nahe an den Herstellerpreis dran… :wink:


#57

Bin gerade nachdem ich mir Ladeplatinen und Schutzschaltungen bestellt habe noch auf diese Anleitung hier gestoßen.
DIY LiPo Charge/Protect/5V Boost Circuit
Eigentlich doch genau, das was man in einer Schaltung braucht oder? Hab nirgendswo finden können ob die Schaltung durchladungsfähig ist…
Beinhaltet halt bestellte PCBs und SMD-Komponenten verlöten und übersteigt noch etwas was ich mir so zutraue, bin auch nicht sicher ob es günstiger ist aber zumindest nochmal eine Option für ambitionierte Bastler.


#58

Dann wären wir wieder beim Battery shield.
Eventuell wäre das dann was für dich.


#59

Oder man nimmt drei einzelne Module :slight_smile:
Der hat auch nur einen TP4056 mit Schutz-IC und StepUp auf eine Platine gepackt. Abgesehen davon das es kompakter ist und man sich ein paar Kabel spart, sehe ich keinen Vorteil.


#60

Wie gesagt, habe mir alle drei Module (TP4056, Step-Up und Lithium Protection Board) bereits bestellt. Kostet auch nicht die Welt und sollte nicht all zu schwer zusammenlötbar sein.
Was mich einfach wundert ist, dass es für solche Projekte, die einen kleinen Akku benötigen keine fertige 3 in 1 Lösung gibt. Wenn man einen Lithium-Akku verbaut gehe ich davon aus, dass man ihn schützen möchte (vor Tiefenentladung, Kurzschluss und Überladung), dass man ihn auch mal laden möchten und dass man eine bestimmte Spannung für das Projekt braucht.
Mir fällt auf die schnelle kein Beispiel ein wo man auch nur eine Funktion davon weglassen würde. Daher fand ich die Lösung auf einer Platine schön, abgesehen davon, dass es ziemlich aufwendig und eher teurer ist. Wenn es sowas zu kaufen gäbe würde ich sofort zuschlagen.