Schulprojekt mit Tonuinobox

Servus,
nun schreibe ich Euch, nachdem ich gefühlt jeden Beitrag drei mal gelesen habe wage ich mich an das Thema.

  1. KLasse lernt löten, darf Boxen für unser Seniorenheim ( indem ich arbeite) bauen.

Was ich bis jetzt habe ist das Set von Torsten
Das Gehäuse soll eine normale Holzbox aus dem Baumarkt oder dem www werden.

Eine Stromversorgung sollte lange halten.
Einen Strom aus und an Schalter besitzen.
Ladekabel soll von außen zugänglich angesteckt werden.
Die Box benötigt ein Schloss, vielleicht ein Magnetschloss, ( in den meisten Stationen haben wir alle einen Magneten am Schlüsselbund) dass kein Bewohner an den Kabeln spielt…
Der Lautsprecher sollte hochwertig sein, damit die Bewohner mit Hörgeräte gut zuhören können.
Die Knöpfe dürfen nicht zu kindlich sein aber gut für meine Bewohner bedienbar sein.
Die Bauteile müssen sicher verpackt sein. Thema Haltbarkeit im Seniorenheim.

Die Kiste sollte nicht zu teuer werden. Je günstiger desto besser, aber die Qualität sollte nicht auf der Strecke bleiben.
Hab ich noch was vergessen?
Ziel, helft Ihr mir beim erstellen einer Bestellliste?

Vielen lieben Dank!

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Wenn es vor allem um die Elektronik geht, würde ich wie im Original auf alte Regallautsprecher setzen. Die Klangqualität ist viel besser als bei einer einfachen Holzbox mit Lautsprechern und aus dem Elektro-Second Hand meist auch deutlich billiger.

Die Arcadeknöpfe vom Original sind prima zu bedienen, auch mit wenig Kraft in den Fingern. Hier im Forum gab es mal Aufkleber für die mit entsprechenden Symbolen.

Warum ein Schloss? Geht Verschrauben nicht auch? Effektiv wird man die vermutlich nicht so oft öffnen. Und wenn doch einfach Einschlag- oder Rampamuttern zusammen mit Torx-Maschinenschrauben. Das sollte sicher genug sein.

Für die Stromversorgung eine Powerbank. Das USB Kabel zum Arduino auftrennen und einen Schalter dazwischen. Und eine USB Verlängerung von außen zur Powerbank.

Das Wichtigste hat @Brento ja schon genannt. Da gibt es fast nichts mehr zu ergänzen.

Da die Stromversorgung lange halten soll, empfehle ich Powerbanks mit einer Mindestkapazität von 10.000mAh.

Definitiv positiv für eine lange Verwendbarkeit zwischen zwei Ladezyklen wäre eine Abschaltautomatik (Standby), aber das würde ich bei einem Einstiegsprojekt erstmal weglassen.

Wenn Du für das Ladekabel Magnetstecket/Buchsen verwendest, kann die Box auch ohne große Gefahr eines Schadens bei den Senioren geladen werden. Dann ist aber wichtig, dass die verwendete Powerbank durchladefähig ist.

Und für die spitzen Ecken eines typischen Regallautsprechers empfehle ich einen Eckenschutz.

Cooles Projekt, finde ich richtig gut.
Was mir noch einfallen würde, zur Beachtung beim Design (und da spreche ich aus Erfahrung beim Basteln für Senioren :wink: ) Das System muss ABSOLUT resistent gegen Fehlbedienung sein, sonst handelst du dir nur Ärger ein.
Was meine ich damit: Die Senioren (ich spreche hier von meiner Oma) haben null technisches Verständnis, und nehmen auf die verbaute Technik auch keine Rücksicht. Beispiele die mir hier beim Tonuino einfallen würden sind:
-wildes Drücken der Knöpfe, auch mehrere gleichzeitig
-Karten auflegen im Sekundentakt, auch gern mal mehrere gleichzeitig
-Ausschalten vergessen
-Bootzeiten abwarten bevor man wild an und aus schaltet (vergiss es :wink: )
-Schnell hintereinander den Magnetstecker an und abstecken
-Karten auflegen bevor System bereit ist (beim Tonuino kein Problem)
-usw.
Klingt ein bisschen wie ein Kleinkind, ist aber nicht abwertend gemeint. Das ist einfach so.

Die meisten Probleme hat der Arduino mit Thorstens FW nicht, das ist schon alles sehr gut durchdacht. Aber bei Projekten zB. mit einem Rasperry, mit einem richtigen OS sieht das anders aus - du kannst ja Oma mal erklären, dass ständiges Stromabschalten schlecht für die SD-Karte ist^^

Nein, im Ernst - beim Tonuino auf Mikrocontrollerbasis läuft das schon alles sehr gut, aber es gibt trotzdem Sachen auf die ich achten würde, gerade wenn es um „günstig“ geht. ZB. würde ich an den Knöpfen nicht unbedingt so extrem sparen, die sind nun mal das „interface“ zwischen Mensch und Maschine, und müssen sowohl robust sein, als auch - und das ist viel wichtiger - IMMER sauber reagieren.

Solche Sachen halt.

Puh das war viel „Gedankenausschweifung“ aber ich hoffe es ist klar geworden, was ich meine.
Also das würde ich im Hinterkopf behalten :wink:

Gruß
Georg

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Hab nun lange überlegt, die Bämbox wäre das richtige Format. Stabil klein genug, damit es auf den Tisch passt und angeschaut werden kann (draufgeschaut)

hab Lautsprecher gefunden, sehr günstig auf Nachfrage aber wohl sehr gute Lautsprecher, nur so günstig, weil im Lager angestaubt…

Die Knöpfe in Metall habe ich noch nicht gefunden

Gibt es „Halterungen“ dass ich diese in der Box befestigen kann. Ich als Vollschaf kenn mich besser in der Pflegedoku aus, als in Elektronikteile…

Ja, das ist ganz einfach. Du nimmst einfach eine normale verschraubbare Buchse, z.B. diese MikroUSB-Buchse:

… und steckst außen einen Mikro-USB-Magnetstecker rein, den es zusammen mit dem passenden Kabel z.B. hier gibt:

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